Kettenmails – die elektronische Pest

Ich mache meine Mails auf und was sehe ich?
Irgendwer ist der Meinung, dass ich

1. unbedingt die große Liebe finden muss (hab ich schon lange!!!)
2. ewige Gesundheit finden werde (ewig, toll)
3. ab Morgen reicher bin als der Sultan von Brunei (der arme Schlucker)
4. oder mir sonst alle Glocken läuten (Dingdong)

Die Sache hat nur einen Haken:

Schicke diese Mail innerhalb von 22 Sekunden an 230 Leute oder Dir fällt der Himmel auf den Kopf!!!

So hören diese Mails meistens auf.

Zwischendrin wird dann genaustens beschrieben, wer alles durch das Weiterleiten der Mail welche tollen Dinge erlebt hat, respektive, wer alles durch Ignorieren der Mail welchen Unbill erleiden mußte.
Mindestens einen davon hat an dem Tag, als er die Mail gelöscht hat, der Blitz getroffen oder sein Dackel wurde von einer Dampfwalze überfahren.

Als man Mitteilungen noch auf Papier schrieb, eine Briefmarke drauf kleben und zum Briefkasten bringen musste, da hielten sich solche Botschaften in Grenzen.
Seit es die elektronische Post gibt, ist es die Pest.
Und das Allerschlimmste: Die glauben das noch!

Inzwischen verstopft ein großer Prozentsatz des Internetverkehrs in dieser Form die Server, bloß die Angebote für Pillen gegen vorzeitige Ejakulation oder für eine Penisverlängerung sind häufiger.
Ich reagiere auf diese elektronische Pest nur auf eine Art:
so viele Mails, wie ich versenden soll, versende ich –
Return To Sender, viel Spaß damit!

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1 Antwort zu Kettenmails – die elektronische Pest

  1. Christoph sagt:

    Robo, Du musst einfach mal folgenden Text zurückschicken… und Du bekommst nie wieder Kettenbriefe:

    Gruß an alle, dies schon mal einen Kettenbrief bekommen haben….und immer noch auf ihre 153.456.580,00 EUR warten oder darauf, dass man auf der Stelle 10kg abnimmt oder, oder, oder….

    Endlich mal ein guter Kettenbrief!

    Hallo, mein Name ist Fritz. Ich leide unter einigen sehr seltenen und natürlich tödlichen Krankheiten, schlechten Klausur- und Examensergebnissen, extreme Jungfräulichkeit und Angst davor, entführt und durch einen rektalen Starkstromschock exekutiert zu werden, weil ich circa 50 Milliarden beschissene Kettenbriefe nicht weitergeleitet habe.
    Kettenbriefe von Leutchen, die tatsächlich glauben, dass wenn man diese Briefe weiterleitet, das arme kleine Mädchen in Arkansas – dass mit einer Brust auf der Stirn geboren wurde, ihr wisst schon – genug Geld für die rettenden OP zusammenbekommt, gerade noch rechtzeitig, bevor die Eltern es an die „Freakshow“ verkaufen.
    Glaubst Du wirklich, dass Bill Gates Dir und jedem, der „seine“ Mail weiterleitet 100 Dollar geben wird? Recht hast Du, dass glaube ich nämlich auch …
    Um es auf den Punkt zu bringen. Diese Mail ist ein großes FUCK YOU an all die Leutchen da draußen, die nichts Besseres zu tun haben.
    Vielleicht wird sich der böse Kettenbriefkobold in meine Wohnung schleichen und mich sodomieren während ich schlafe. Sodomieren, weil ich diese Kette unterbrochen habe, die im Jahre 5 nach Christus begonnen hat, von irgendeinem dem Kerker entronnenen Kreuzritter nach Europa gebracht wurde, und die, wenn sie es ins Jahr 2800 schafft, einen Guinness-Buch Eintrag erhält.

    Und hier die Drei beliebtesten Typen:

    KETTENBRIEF TYP 1:
    Erst einmal, wenn Du diesen Brief nicht in den nächsten 5 Sekunden an 5.096 Leute schickst, wirst Du von einer einbeinigen lesbischen Leichtmatrosin vergewaltigt und von einem Hochhaus in ein 1m breites Güllefass gestoßen. Und das ist wahr! Weil: DIESER Brief hier ist nicht wie all die anderen. DIESER hier ist wirklich wahr!!!

    KETTENBRIEF TYP 2:
    Hallo, und danke, dass Du Dir die Zeit nimmst, diesen Kettenbrief zu lesen. Es gibt da einen kleinen Jungen in Baklaliviatatlaglooshen, der keine Arme, keine Eltern, keine Eingeweide und zwei Ohren am Arsch hat. Das Leben dieses armen Kindes könnte gerettet werden, weil jedes Mal, wenn dieses Mail hier weitergeleitet wird, von AOL ein Euro auf das „Kleiner hungernder, arm-, bein-, eingeweide- und elternloser, Doppelohren am Arsch habender Jungen aus Baklaliviatatlaglooshen Spendenkonto“ überwiesen wird. Automatisch! Und vollkommen uneigennützig! Ach ja, und vergiss nicht, wir haben absolut keine Mittel und Wege die versandten e-Mails zu zählen, selbst mit NASA und BND- Unterstützung nicht, und das hier alles ist ein großer Hirnfick. Also, mach weiter! Sende diese Mail zu 5 Personen innerhalb der nächsten 47 Sekunden.

    KETTENBRIEF TYP 3:
    Hallöchen da draußen! Dieser Kettenbrief existiert seit 897 unserer Zeitrechnung was zwar absolut unglaublich ist, weil es damals noch gar keine eMails gab, aber egal. Und so funktioniert es: Schicke diesen Kettenbrief innerhalb der nächsten 7 Minuten an 15.067 Leute weiter, von denen Du denkst, sie könnten ihn gebrauchen, sonst … Bizarres Horror-Szenario Nr. 1 ODER Noch bizarreres Horror-Szenario Nr. 2 ODER Noch seeehr bizarreres Horror-Szenario Nr. 3

    War das verständlich? Wenn Du Kettenbriefe bekommst, die Dir androhen, ungepoppt und glücklos zu bleiben, lösche sie. Wenn sie wenigstens lustig sind, schick sie weiter an Leute, von denen Du denkst, sie teilen Deinen Humor. Fick nicht anderen Leuten virtuell ins Knie, indem Du ihnen ein schlechtes Gewissen wegen eines Leprakranken in Botswana machst, der noch dazu keine Zähne hat und seit 27 Jahren auf dem Rücken eines toten Elefanten festgebunden ist und dessen einzige Chance jedes weitergeleitete Mail ist, weil andernfalls eine Mondrakete in seinen Vorgarten stürzt.

    P.S.: Leite diese E-Mail hier weiter und Lady Di und Elvis kommen zurück.

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